September 3, 2017

Fuss Reflexzonen

Fuss Reflexzonen
\fuːsʀeˈflɛksˈʦoːnən\

 

 

 

FUSSREFLEXZONEN MASSAGE

die Füße als Spiegelbild des Menschen

 

 

Die Füße sind ein Spiegelbild des Menschen und haben symbolische Bedeutung dafür, wie wir im Leben stehen und durchs Leben gehen. „ Hominis imago in pedis“ – der sitzende Mensch im Fuß. Die Reflexzonen am Fuß stellen eine Somatotopie dar, d.h. der gesamte Organismus wird verkleinert in den Füßen abgebildet. Sitzt man also aufrecht mit ausgestreckten Füßen und schaut auf die großen Zehen, „lächelt“ man sich somit selber entgegen. Im Ayurveda gelten sie auch als ein Abbild des Kosmos. 

Mit der Fußreflexzonen Massage kann eine energetische Ausbalancierung und Anregung der natürlich innewohnenden Selbstheilungskräfte erreicht werden. So wird die Gesundheit wieder gefestigt.

Fußreflexzonen Massage kann als eigenständige Behandlungsmethode genutzt werden. Darüberhinaus ist sie eine wunderbare Bereicherung als begleitende Maßnahme bei naturheilkundlichen Behandlungen. Kompatible Therapieverfahren sind u. a. : Homöopathie, Akupunktur, Neuraltherapie, sanfte Ausleitungsverfahren (wie z.B. Heilfasten, Heildiäten), Atemgymnastik, Kneipp’sche Hydrotherapie, Chiropraktik. Die Wirkung der Fußreflexzonen Massage ist  auch sehr unterstützend und förderlich als begleitende Anwendung bei Körperübungen wie z.B. Yoga oder den Makko Ho’s.


BENEFITS

 

 

Der allgemeine Wirkbereich der Fußreflexzonen Massage erstreckt sich auf Wohlgefühl und Entspannung, Vorbeugung, Heilung, Linderung, Regeneration und Spirituelle Rückbindung

 

– Allgemeine Vitalisierung
– Entspannung des vegetativen Nervensystems
– Auflösung energetischer Blockierungen
– Entschlackung / Entgiftung
– Verbesserung der Durchblutung
– Harmonisierung der Organtätigkeit
– Stärkung des Immunsystems
– Schmerzlinderung
– Entkrampfung, Entlastung, Erholung von Muskulatur / Gelenken
– Körperlicher und psychischer Stressabbau
– Erwachen eines neuen Körper- und Selbstbewusstseins
– Anregung des kreativen Potentials
– Darüber hinaus können viele spezifische Wirkungen erzielt werden


HISTORY

 

 

Die Wurzeln der Heilmassage über den Fuß liegen im Dunkeln. In vielen Kulturen ist sie ein bekannter Bestandteil der Volksheilkunde, der von Generation zu Generation weitergegeben wurde. Diese volkstümliche Tradition ist sowohl in Europa, als auch in Asien und Amerika wiederzufinden.

 

Asien
Druckpunktmassagen sind in China und Indien seit ca 300 v. Chr. bekannt. Dabei handelte es sich um Formen der Akupressur. Die Nähe zur Akupunktur, die ein geschlossenes System zur Stimulation von definierten Reizpunkten durch Nadelung, Moxibustion, aber auch manuell darstellt, ist offensichtlich. Japan hat von China das Akupunktur-System übernommen und in Form des Shiatsu die manuelle Stimulation vervollkommnet. Namikoshi verweist im Rahmen von Shiatsu auf besondere Bezugspunkte zu den Organen an der Fußsohle

 

Europa
Die ersten Zeugnisse in Europa stammen aus dem Beginn der Neuzeit (16. Jh.)

 

Amerika
Die Indianer Nordamerikas kennen bis heute Heilmethoden, die auf Reflexzonenbezügen beruhen

 

 

Die Systematisierung des Wissens im 20. Jh. erfolgte durch W. H. Fitzgerald, E.D. Ingham, H. Marquardt und W. Froneberg. Bei  vielen reflexologischen Heilmethoden begann zu Beginn dieses Jahrhunderts weltweit eine Phase der schriftlichen Fixierung und Systematisierung des volksheilkundlich überlieferten Wissens. Sicherlich spielte der wachsende Fortschritt der sogenannten Schulmedizin hierbei eine Rolle. 

 

W.H. Fitzgerald, ein amerikanischer Arzt, nannte seine Methode der Fußreflexzonen Massage „zone therapy“. Man vermutet, daß er traditionelle Methoden nordamerikanischer Indianer kannte und durch sein Konzept der 10 Vertikal-Zonen dem Wissenschaftsanspruch seiner Zeit anpasste

 

E.D. Ingham, eine amerikanische Masseurin in den 30er Jahren, knüpfte an Fitzgeralds Arbeit an. Sie entwickelte eine eigenständige Topographie und Somatopie von Bezugszonen an den Füßen. Von Ingham stammt auch die erste standartisierte Griff- und Drucktechnik, die sogenannte „ Ingham-method of compression massage“

 

H. Marquardts Lebenswerk ist für die Bedeutung der Fußreflexzonen Massage in Deutschland bahnbrechend. Auch Hanne Marquardt arbeitete als Masseurin. Seit 1967 leitete sie die bekannte Lehrstätte für Fußreflexzonen Massage im Schwarzwald und bemühte sich um eine weltweite Ausbreitung, Ausbildung und wissenschaftliche Anerkennung der Methode. Ihr Ansatz ist ein morphologisch-phänomenologischer. Dazu fügte sie der Vertikalgliederung in 10 Längs-Zonen nach Fitzgerald eine Horizontalgliederung in drei Querzonen (Kopf – Thorax – Abdomen) hinzu. Ihr Leitspruch lautet: „ Hominis imago in pedis“ – der sitzende Mensch im Fuß

 

W. Froneberg betont in seinem Ansatz besonders die aus der Neurologie bekannten reflexologischen Bezüge und zielt auf eine manuelle Behandlung des ZNS in seinen motorischen, sensorischen und vegetativen Anteilen, ab

Allgemein
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